Der Ortsname Springen ist seit 1107 urkundlich als Dreispringen belegt. Er bedeutet eigentlich "Ort der drei Quellen". Im Laufe der Geschichte gehörte das Dorf Dreispringen dem Erzbistum Mainz (983), dem Kloster Disibodenberg (1107), dem Grafen von Nassau (1190), Waldeck (1435), Schönborn (1625). In dieser Zeit lebten die Bewohner hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Wollweberei. So ist der Handel mit "Dreispringer Tuchen" in Augsburg im Jahre 1555 belegt.
Im 30-jährigen Krieg wurde dieses hochentwickelte Handwerk leider zerstört.
Im Zuge der Gebietsreform verlor Springen 1971 seine Selbständigkeit und wurde neben 18 weiteren Gemeinden ein Ortsteil der Großgemeinde Heidenrod.
Das ursprünglich rein landwirtschaftlich geprägte Dorf mit 50 Haupterwerbshöfen und einigen kleinen Handwerksbetrieben hat heute lediglich noch drei größere Betriebe am Ortsrand und
einige Nebenerwerbshöfe. Der überwiegende Teil der Einwohner hat heute seine Arbeitsplätze in Bad Schwalbach, Wiesbaden, Mainz und Frankfurt.
Weitere Informationen über die Gemeinde Heidenrod finden sie hier
Einen kurzen Abriss der Geschichte Heidenrods gibt es hier
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