Dorffest 2009 - Rückblick


200 ehemalige Mitbürger kehren beim Dorffest zurück / Anreise aus Kanada und Norderney

Horst Weber grüßt mit "Moin", wo sonst ein "Guude" üblich ist. Seit 41 Jahren lebt er mittlerweile auf Norderney, das macht die Sprachwahl verständlich. Gut sechs Jahre seines Lebens hat er allerdings in Springen verbracht und dahin ist der 69-Jährige nun zurückgekehrt anlässlich des großen Dorffestes.

Insgesamt 250 ehemalige Mitbürger hatte der Festausschuss ausfindig gemacht und angeschrieben. Rund 200 sind nun zu dem Fest mit dem Motto "Einmal Springer, immer Springer" angereist, schätzt Klaus Weber, der Sprecher des Ausschusses. Insgesamt feiern wohl weit über 300 Gäste in der Dornbachhalle und das ist "mehr als gedacht".

Der Tag ist natürlich ein nostalgischer mit vielen Erinnerungen. Horst Weber etwa weiß noch, wie er sich 1944 beim Schlittenfahren den Arm brach, nach Bad Schwalbach ins Krankenhaus musste, wo es beim Eingipsen Fliegeralarm gab. Der Besucher von der Insel Norderney ist dabei kein geborener Springer. 1940 kam er in Köln zur Welt, zwei Jahre später geriet seine Familie im Zuge von Evakuierungen nach Springen. In Laufenselden lebten Vorfahren, mit Klaus Weber muss er außerdem über etliche Umwege verwandt sein.

Die Schule, die Horst Weber besuchte, existiert nicht mehr: "Da ist heute ein Garten, aber das Lehrerhaus steht noch." Ende 1948 ging es zurück nach Köln. Heute dreht Rückkehrer Weber einen DVD-Film für andere Ex-Springer, die es nach Schottland und in die USA verschlagen hat.

Christa Froese hat sich selbst aus Übersee auf den Weg gemacht. Sie hatte die längste Anreise, denn seit 40 Jahren ist Kanada ihr Zuhause, sie wohnt in Winnipeg, der Hauptstadt der Provinz Manitoba. Aufgewachsen ist sie jedoch als Christa Lohr in Springen. Vor drei Jahren war sie zuletzt anlässlich der goldenen Konfirmation im Dorf, das sich "sagenhaft verändert" habe. Jedenfalls sei der Ort heute nicht mehr gleichzusetzen mit dem des Jahres 1956, in dem sie als 14-Jährige Springen verließ. Christa Froese staunt über die "riesigen Paläste" im Neubaugebiet. Ihr Elternhaus habe der neue Besitzer "wunderbar renoviert", findet sie.

Zum Fest gehört auch eine Foto-Ausstellung im Gerätehaus der Feuerwehr. Auf alten Bildern aus der einklassigen Schule können sich viele Zeitgenossen wieder erkennen. Die Kinder sind nummeriert, eine Liste darunter gibt so weit wie möglich Auskunft über die Namen. Kugelschreiber hängen an den Stellwänden für Ergänzungen parat. Manche Aufnahmen sind bereits über 100 Jahre alt.

Drüben in der Dornbachhalle hat der Tag mit einem Gottesdienst begonnen. Die Ortsvereine gestalten ein Unterhaltungsprogramm und es gibt ein gemeinsames Mittagessen. Ein Rundgang durch Springen steht am Nachmittag an, schließlich haben die Einheimischen einiges zu zeigen und zu erzählen, nachdem die 2001 begonnene Dorferneuerung manche Veränderungen ermöglicht hat. Die Dornbachhalle hat zum Beispiel eine neue Fasson erhalten. Früher beherbergte der Bau einmal die Volksschule.

Der letzte Lehrer Springens ist ebenfalls zum Dorffest gekommen. Von 1956, als die damals neue Schule eingeweiht wurde, bis zu ihrer Auflösung 1968 unterrichtete Edwin Wagner in ihr. Anschließend wechselte der heute 81-Jährige als Realschullehrer nach Bad Schwalbach und lebt inzwischen in Singhofen. Springen und Kemel ist er auf andere Weise weiter verbunden: Seit 50 Jahren spielt er nämlich die Orgel in beiden Ortschaften.

Quelle: "Springen hat sich verändert" (Wiesbadener Tagblatt, 30.06.2009)


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Springer News

 

Der SCC präsentiert Ramon Chormann - De Pälzer

Nach seinen beiden Erfolgsprogrammen HAUSMACHER, in dem es buchstäblich um die Worscht ging, und SCHNUUDEMACHER, in dem "de Pälzer" die Gesichter und Grimassen seiner Mitmenschen analysierte, schaut er nun in seinem dritten Bühnenprogramm "Des isses jo!" den Leuten wieder "aufs Maul". Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man "Des isses jo!" in einem Gespräch fast immer antworten kann? Es gibt aber eine Menge weiterer Floskeln, über sich Ramon Chormann "uffreescht" und in Rage babbelt und diese allgemein gebrauchten Oberflächlichkeiten persifliert und als roten Faden durch das ganze Programm zieht. Natürlich gibt es auch wieder viele Alltagsgeschehnisse, die er im (oft spontanen) Dialog mit dem Publikum verarbeiten muss: Ob Sonderangebote in Angebotsblättchen, Probleme bei der Pfandflaschenrückgabe, Diäten, den Benzinpreis, und selbstverständlich eines seiner Lieblingsthemen Ordnung bzw. Unordnung. Es Zuchtheislers Annemarie un es Dummbeitels Heinz dürfen dabei nicht fehlen und musikalisch wird es auch mit neuen Liedern wie "Babbel net un mach doch einfach", "Unromantisch" über das Pech mit unromantischen Frauen oder die Helden-Träumerei, in der er so gern James Bond wäre, doch jeder sagt nur: "Geh heim Agent".

Quelle: Zeitungszitate

Am 28. September 2012

kommt der Mundart-Comedian

zum SCC-Springen nach Heidenrod-Springen.

 

Der Kartenvorverkauf zum Comedy-.Abend ist am Sonntag, 06. Mai 2012 um 11 Uhr in der Dornbachhalle.

Auflagen trifft Vereine hart

Die Auflagen, die an die Zuwendungen aus dem Landesausgleichsstock geknüpft sind, treffen die Vereine hart. Sollten die zukünftigen Gebühren von 10 - 20 Euro pro Stunde für die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser bestehen bleiben, würde dies das Aus für viele Aktivitäten und womöglich auch für die Vereine selbst bedeuten.Wir halten euch hier in unregelmäßigen Abständen über die Problematik auf dem Laufenden.Petition zur Vorlage beim Hess. Ministerium des Innern und für Sport, Herrn Minister Boris Rhein Petition NutzungsentgelteAnschreiben zur aktuell auch in eurem Ortsteil laufenden Unterschriftenaktion: Anschreiben Unterschriftensammlung Zu den einzelnen Artikeln geht es hier lang

Dorffest 2009 - Rückblick

200 ehemalige Mitbürger kehren beim Dorffest zurück / Anreise aus Kanada und Norderney

Horst Weber grüßt mit "Moin", wo sonst ein "Guude" üblich ist. Seit 41 Jahren lebt er mittlerweile auf Norderney, das macht die Sprachwahl verständlich. Gut sechs Jahre seines Lebens hat er allerdings in Springen verbracht und dahin ist der 69-Jährige nun zurückgekehrt anlässlich des großen Dorffestes.

Heimatfreunde Springen

Eine Gruppe engagierter Mitbürger gründet den Heimatverein Springen e.V. i.G.

Dieser macht es sich zur Aufgabe, Altes zu bewahren und weiter zu geben an die folgenden Generationen. Vergessenes soll wieder erwachen und es soll ein Zeitdokument über unser Dorf und unseren Landstrich erstellt werden.

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