Ortsbeiräte unterstützen Vereine

Aufstellung von ehrenamtlichen Aktivitäten wird in der nächsten Sitzung vorgestellt

Auch die Heidenroder Ortsbeiräte wollen die drohenden Hallenbenutzungsgebühren für Vereine verhindern helfen. Zu diesem Schluss kamen die Vertreter von insgesamt elf Ortsteilen bei einem weiteren Treffen.


Als Argumentationshilfe soll ihnen eine Aufstellung von sämtlichen ehrenamtlichen Aktivitäten dienen, die schon jetzt in den Dörfern von den Bürgern erbracht werden. Damit wolle man den unterschwelligen Vorwurf entkräften, Bürger und Vereine wollten nur „schnorren“, so der Dickschieder Ortsvorsteher Harald Massmig. Diese Aufstellung wollen die Ortsbeiräte den gemeindlichen Gremien in ihren nächsten Sitzungen vorstellen. Sowohl in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses als auch in der der Gemeindevertretung sollen sie dazu Rederecht erhalten.

Für die meisten Vereine wären Nutzungsgebühren für die Hallen nicht tragbar, begründet Massmig die Haltung der Ortsbeiräte. Würden sich Vereine auflösen, mache das die Dörfer, deren Bevölkerung ohnehin zunehmend überaltert sei, immer unattraktiver.

Insgesamt wolle man zeigen, dass „die Bürger nicht einverstanden sind“ mit den Auflagen des Hessischen Innenministeriums. Das gilt auch für die anderen Bedingungen, die der Minister an die Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock knüpft: Auch bei den Gebühren für die Abwasserbeseitigung „wollen wir nicht die Leidtragenden dafür sein, dass die Gemeinde eine Kläranlage in Geroldstein bauen muss“, bringt Massmig die Haltung der Ortsbeiräte auf den Punkt.

Noch nicht ausdiskutiert sind hingegen die Vorschläge der Ortsbeiräte, wie die Gemeinde bei den Gemeinschaftseinrichtungen sparen oder zusätzliche Einnahmen generieren können. Eine Idee sei, die Dorfgemeinschaftshäuser auch für Veranstalter von außerhalb zunehmend zu öffnen und zu bewerben. Auch Veranstaltungen wie Gesundheitstage mit ortsansässigen Betrieben der Branche schwebt den Ortsbeiräten vor. Um der Kommune in anderen Bereichen zu höheren Einnahmen zu verhelfen, könnten sie sich vorstellen, bei umstrittenen Vorhaben wie Windrädern oder Photovoltaikanlagen für Akzeptanz in der Bevölkerung zu werben.

Immerhin habe man auch den Landrat für das Anliegen der Heidenroder interessieren können. In einer Email habe Albers Interesse gezeigt, an der nächsten Zusammenkunft teilzunehmen, wenn er rechtzeitig eingeladen werden, berichtet Massmig.

Quelle:
Ortsbeiräte unterstützen Vereine (Wiesbadener Tagblatt, 21.10.2010)


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Springer News

 

Der SCC präsentiert Ramon Chormann - De Pälzer

Nach seinen beiden Erfolgsprogrammen HAUSMACHER, in dem es buchstäblich um die Worscht ging, und SCHNUUDEMACHER, in dem "de Pälzer" die Gesichter und Grimassen seiner Mitmenschen analysierte, schaut er nun in seinem dritten Bühnenprogramm "Des isses jo!" den Leuten wieder "aufs Maul". Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man "Des isses jo!" in einem Gespräch fast immer antworten kann? Es gibt aber eine Menge weiterer Floskeln, über sich Ramon Chormann "uffreescht" und in Rage babbelt und diese allgemein gebrauchten Oberflächlichkeiten persifliert und als roten Faden durch das ganze Programm zieht. Natürlich gibt es auch wieder viele Alltagsgeschehnisse, die er im (oft spontanen) Dialog mit dem Publikum verarbeiten muss: Ob Sonderangebote in Angebotsblättchen, Probleme bei der Pfandflaschenrückgabe, Diäten, den Benzinpreis, und selbstverständlich eines seiner Lieblingsthemen Ordnung bzw. Unordnung. Es Zuchtheislers Annemarie un es Dummbeitels Heinz dürfen dabei nicht fehlen und musikalisch wird es auch mit neuen Liedern wie "Babbel net un mach doch einfach", "Unromantisch" über das Pech mit unromantischen Frauen oder die Helden-Träumerei, in der er so gern James Bond wäre, doch jeder sagt nur: "Geh heim Agent".

Quelle: Zeitungszitate

Am 28. September 2012

kommt der Mundart-Comedian

zum SCC-Springen nach Heidenrod-Springen.

 

Der Kartenvorverkauf zum Comedy-.Abend ist am Sonntag, 06. Mai 2012 um 11 Uhr in der Dornbachhalle.

Auflagen trifft Vereine hart

Die Auflagen, die an die Zuwendungen aus dem Landesausgleichsstock geknüpft sind, treffen die Vereine hart. Sollten die zukünftigen Gebühren von 10 - 20 Euro pro Stunde für die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser bestehen bleiben, würde dies das Aus für viele Aktivitäten und womöglich auch für die Vereine selbst bedeuten.Wir halten euch hier in unregelmäßigen Abständen über die Problematik auf dem Laufenden.Petition zur Vorlage beim Hess. Ministerium des Innern und für Sport, Herrn Minister Boris Rhein Petition NutzungsentgelteAnschreiben zur aktuell auch in eurem Ortsteil laufenden Unterschriftenaktion: Anschreiben Unterschriftensammlung Zu den einzelnen Artikeln geht es hier lang

Dorffest 2009 - Rückblick

200 ehemalige Mitbürger kehren beim Dorffest zurück / Anreise aus Kanada und Norderney

Horst Weber grüßt mit "Moin", wo sonst ein "Guude" üblich ist. Seit 41 Jahren lebt er mittlerweile auf Norderney, das macht die Sprachwahl verständlich. Gut sechs Jahre seines Lebens hat er allerdings in Springen verbracht und dahin ist der 69-Jährige nun zurückgekehrt anlässlich des großen Dorffestes.

Heimatfreunde Springen

Eine Gruppe engagierter Mitbürger gründet den Heimatverein Springen e.V. i.G.

Dieser macht es sich zur Aufgabe, Altes zu bewahren und weiter zu geben an die folgenden Generationen. Vergessenes soll wieder erwachen und es soll ein Zeitdokument über unser Dorf und unseren Landstrich erstellt werden.

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