Bockige Verweigerung

Entsetzen über die ablehnende Haltung der SPD / Kein einklagbarer Anspruch

„Entsetzt“ sind die Heidenroder Grünen über die Haltung der SPD in Sachen Innenministererlass. Damit gefährde sie nicht nur die in Aussicht gestellte Hilfe für Heidenrod, sondern setze sich - im Widerspruch zu ihrem früheren „durchaus verantwortungsvollen“ Verhalten - ins Unrecht, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Wie berichtet, lehnt es die SPD ab, die Bedingungen des Ministeriums für einen Zuschuss aus dem Landesausgleichsstock zu erfüllen.

Die Haltung der SPD wäre nur dann zu verstehen, wenn die Gemeinde einen einklagbaren Anspruch gegen das Land hätte, finanziell saniert zu werden. Leider sei das aber nicht der Fall. Kommunale Selbstverwaltung bedeute nicht, dass die Gemeinde darauf los verwalten und wirtschaften könne und Land wie Bund hierfür die Kosten zu tragen hätten. Vielmehr habe die Gemeinde selbst eine Abgabenhoheit.

Sie könne und müsse Gebühren und Beiträge erheben sowie Grund- und Gewerbesteuer von ihren Bürgern beanspruchen, damit sie die Kosten ihrer Selbstverwaltung auch selbst tragen kann. „Erst wenn sie davon verantwortungsvoll Gebrauch gemacht hat und trotzdem finanziell nicht auskommt, kann sie um Hilfe von außen ersuchen“.

In keinem Bericht kostendeckende Gebühren

Heidenrod habe in den vergangenen 30 Jahren in keinem Bereich eine kostendeckende Gebühr erhoben und nur auf mäßigem Niveau Grundsteuer und Gewerbesteuer verlangt. Von einem verantwortungsvollen Umgang mit der Abgabenhoheit könne deshalb nicht die Rede sein. Der Innenministers sei im Recht, wenn er ein verantwortungsvolle Vorgehen einfordere, ehe er weitere Finanzhilfe gewähre. Die „geradezu bockige Verweigerungshaltung der SPD“ sei demgegenüber völlig unverständlich.

Die Grünen teilen allerdings die Einschätzung der übrigen Fraktionen, dass auch mit kostendeckenden Gebühren und zumutbaren Steuererhöhungen die Defizite nicht auszuräumen sind. Die Schlüsselzuweisungen des Landes, die bis 1985 die Belastungen der Gemeinde für die Kreis- und die Schulumlage deckten und einen Überschuss von 165 000 Euro pro Jahr erbrachten, seien in den letzten zehn Jahren deutlich geringer als die Kreis- und Schulumlage ausgefallen. Allein aus dieser Ausgabe entstehe jährlich ein Defizit von 1,5 Millionen Euro.

Reform der kommunalen Finanzen „unaufschiebbar“

Seit der Gebietsreform seien viele gesetzlicher Verpflichtungen für die Gemeinde entstanden, die sie aus eigener Finanzkraft nicht erfüllen könne. Hier sei eine umfassende Reform des kommunalen Finanzwesens unaufschiebbar geboten. Ein „nennenswertes Hoffnungssignal“ sei der vom neuen Ministerpräsidenten für 2012 angekündigte Finanzrettungsschirm für die Kommunen in Höhe von drei Milliarden Euro.

Die Grünen hoffen, dass die Gemeindevertretung den umstrittenen Bedingungen des Innenministers doch noch zuzustimmt, zumal der Vertreter des Innenministeriums im Haupt- und Finanzausschuss Verhandlungsbereitschaft bezüglich der Erfüllung der Hallengebührenauflage signalisiert habe.

Wenn die Gemeindevertretung hingegen der Beschlussempfehlung des Haupt- und Finanzausschusses folge, bestehe die Gefahr, dass nicht nur die noch ausstehenden 557 000 Euro verloren gehen, sondern auch die bereits gezahlten 550 000 Euro zurückgezahlt werden müssen.

Darüber hinaus könne die Gemeinde zumindest für die Jahre 2009, 2010 und 2011 jegliche Unterstützung vergessen. Damit verschlechtere sie ihre Ausgangssituation für die Berücksichtigung beim Finanzrettungsschirm erheblich. Dies werde im Ergebnis nicht nur der Gemeinde schaden, sondern auch erhebliche Nachteile für die Vereine mit sich bringen, heißt es in der Presseerklärung der Grünen abschließend.

Quelle:

Grüne: Bockige Verweigerung (Wiesbadener Tagblatt, 06.11.2010)

Zurück



Springer News

 

Der SCC präsentiert Ramon Chormann - De Pälzer

Nach seinen beiden Erfolgsprogrammen HAUSMACHER, in dem es buchstäblich um die Worscht ging, und SCHNUUDEMACHER, in dem "de Pälzer" die Gesichter und Grimassen seiner Mitmenschen analysierte, schaut er nun in seinem dritten Bühnenprogramm "Des isses jo!" den Leuten wieder "aufs Maul". Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man "Des isses jo!" in einem Gespräch fast immer antworten kann? Es gibt aber eine Menge weiterer Floskeln, über sich Ramon Chormann "uffreescht" und in Rage babbelt und diese allgemein gebrauchten Oberflächlichkeiten persifliert und als roten Faden durch das ganze Programm zieht. Natürlich gibt es auch wieder viele Alltagsgeschehnisse, die er im (oft spontanen) Dialog mit dem Publikum verarbeiten muss: Ob Sonderangebote in Angebotsblättchen, Probleme bei der Pfandflaschenrückgabe, Diäten, den Benzinpreis, und selbstverständlich eines seiner Lieblingsthemen Ordnung bzw. Unordnung. Es Zuchtheislers Annemarie un es Dummbeitels Heinz dürfen dabei nicht fehlen und musikalisch wird es auch mit neuen Liedern wie "Babbel net un mach doch einfach", "Unromantisch" über das Pech mit unromantischen Frauen oder die Helden-Träumerei, in der er so gern James Bond wäre, doch jeder sagt nur: "Geh heim Agent".

Quelle: Zeitungszitate

Am 28. September 2012

kommt der Mundart-Comedian

zum SCC-Springen nach Heidenrod-Springen.

 

Der Kartenvorverkauf zum Comedy-.Abend ist am Sonntag, 06. Mai 2012 um 11 Uhr in der Dornbachhalle.

Auflagen trifft Vereine hart

Die Auflagen, die an die Zuwendungen aus dem Landesausgleichsstock geknüpft sind, treffen die Vereine hart. Sollten die zukünftigen Gebühren von 10 - 20 Euro pro Stunde für die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser bestehen bleiben, würde dies das Aus für viele Aktivitäten und womöglich auch für die Vereine selbst bedeuten.Wir halten euch hier in unregelmäßigen Abständen über die Problematik auf dem Laufenden.Petition zur Vorlage beim Hess. Ministerium des Innern und für Sport, Herrn Minister Boris Rhein Petition NutzungsentgelteAnschreiben zur aktuell auch in eurem Ortsteil laufenden Unterschriftenaktion: Anschreiben Unterschriftensammlung Zu den einzelnen Artikeln geht es hier lang

Dorffest 2009 - Rückblick

200 ehemalige Mitbürger kehren beim Dorffest zurück / Anreise aus Kanada und Norderney

Horst Weber grüßt mit "Moin", wo sonst ein "Guude" üblich ist. Seit 41 Jahren lebt er mittlerweile auf Norderney, das macht die Sprachwahl verständlich. Gut sechs Jahre seines Lebens hat er allerdings in Springen verbracht und dahin ist der 69-Jährige nun zurückgekehrt anlässlich des großen Dorffestes.

Heimatfreunde Springen

Eine Gruppe engagierter Mitbürger gründet den Heimatverein Springen e.V. i.G.

Dieser macht es sich zur Aufgabe, Altes zu bewahren und weiter zu geben an die folgenden Generationen. Vergessenes soll wieder erwachen und es soll ein Zeitdokument über unser Dorf und unseren Landstrich erstellt werden.

Nächste Blutspendetermine in Heidenrod

INFOS HIER